Gartenthemen


Waschbären

Der Waschbär 

Waschbären kommen aus Nordamerika. Im letzten Jahrhundert wurden viele Waschbären nach Europa eingeführt, um sie in Pelzfarmen zu züchten. Frei lebende Waschbären gibt es in Deutschland seit April 1934. Damals wurden einige Exemplare durch das Forstamt Vöhl am Edersee ausgesetzt. Der Edersee stellte anscheinend einen idealen Lebensraum dar und so stieg die Zahl der Tiere von Jahr  zu Jahr.

Das Tier mit der Zorromaske. Waschbären sind kleine Raubtiere aus der Familie der Kleinbären. Sie haben ein Körbergewicht von 3-10 kg und können eine Größe von 71 cm erreichen. Durch ihre langen Krallen an den Vorderpfoten haben sie einen hoch entwickelten Tastsinn, den sie zur Nahrungssuche einsetzen. Waschbären sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Sie sind gute Kletterer, aber schlechte Sprinter und miserable Springer. Natürliche Feinde haben Waschbären nicht.

Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung sind Waschbären keine Einzelgänger, sondern die weiblichen und männlichen Tiere leben in jeweils eigenen sozialen Zusammenhängen.

Anfang Februar beginnt die Paarung. Während dieser Zeit ziehen die männlichen Waschbären ziellos in ihrem Streifgebiet umher, bis sie auf Gruppen von Weibchen treffen. Einmal im Jahr Mitte April  bringen die Weibchen 2-5 Junge zur Welt.

Waschbären gehören zu den intelligentesten Tieren, die in Europa leben. Ihren eigentlichen Lebensraum, Laub- und Mischwälder, haben sie auf Grund ihrer guten Anpassungsfähigkeit, zunehmend in die Städte ausgedehnt. Die Nahrung in der Stadt ist ein Schlaraffenland. Sie fressen alles was sich bietet: Kleingetier, Früchte, Nüsse, Eicheln, Mais. Komposthaufen, auf dem Lebensmittel landen, sind besonders beliebt, so wie die öffentlichen Papierkörbe und Abfallbehälter. Der Waschbär nutzt den gleichen Lebensraum wie Igel, Fuchs, Amsel, Krähe und Co.

Es sind zu viele Waschbären, um mit erlaubten Mitteln eine nachhaltige Bestandsreduzierung bewirken zu können. Denn Waschbären können hohe Verlustsraten durch vermehrte Fortpflanzung ausgleichen. Je mehr gefangen und getötet werden, umso mehr Jungtiere kommen nach. Wir müssen die Nahrungs-stätten reduzieren. Waschbären haben einen guten und ausgeprägten Gehörsinn,  Geräusche erzeugen. Sie sind nachtaktiv, also Lichtquellen schaffen. Den Duft von Mottenkugeln, Pfefferstreu usw. mögen sie gar nicht. Sie fühlen sich gestört.

Es ist ein Weg die „Stadtwaschbären“ zahlenmäßig einschränken.

 
Blume des Jahres 2013

 Das Leberblümchen


Das Leberblümchen ist ein Frühlingsbote und gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Vorsichtig sprießen ihre kleinen, blauen Blüten von Ende Februar bis April zwischen vertrockneten Blättern und abgestorbenen Ästen aus dem Waldboden. Auf einen Frühlingsspaziergang im Buchenwald ist Ihnen das gewöhnliche Leberblümchen sicher schon einmal begegnet. Selten sind auch weiße und rosarote Exemplare im Wald zu entdecken. In Gärtnereien gibt es dagegen eine Vielzahl ausgefallener Sorten. Wer das zierliche Pflänzchen auch im Garten beherbergen möchte, sollte beachten, dass es waldähnliche Licht- und Bodenverhältnisse verlangt. Den dreilappigen Blättern verdankt das Leberblümchen (Hepatica nobilis var. noblis) seinen deutschen Namen. Die Form erinnert an die menschliche Leber. Im Mittelalter fand das Leberblümchen vor allem Anwendung bei Erkrankungen von Leber und Galle. Heute kommt es noch in homöopathischen Dosen bei Lebererkrankungen, Katarrhen und Bronchitis zum Einsatz.

 
Vogel des Jahres 2012

Die Dohle

dohlenpaar Die silbrig-schwarzen Rabenvogel sind deutlich kleiner als Krähen. Sie machen durch ein kräftiges „kjakk“ auf sich aufmerksam. Doch die Dohle ist nicht so hart, wie sie aussieht. Sie ist vor allem treu, hilfsbereit, fürsorglich und sehr intelligent. Die leben in einer Dauerehe und sind fast immer zusammen zu sehen. Zu Gesicht bekommt man Dohlen entweder in stattlichen Baumkronen, auf höheren Gebäuden, oder am Boden, wo sie bevorzugt nach Insekten und deren Larven, Schnecken und Würmern suchen. Zu den beliebtesten Brutstätten zählen die von Schwarzspechten gezimmerten Baumhöhlen, die ausreichend Platz für die eigene Kinderstube bieten. Außerhalb von Gehölzen und Parks sind Dohlen dagegen auf Mauerlöcher und Spalten von Ruinen, Kirchtürme oder höhere Gebäude angewiesen. Leider gibt es nur noch wenige dieser Brutmöglichkeiten. Wer die Möglichkeit hat, in etwas größerer Höhe einen Dohlen-Nistkasten anzubringen, kann dazu beitragen,die Wohnungsnot dieser interessanten Vögel zu lindern.
 
Menschen und Tiere
 

Cartoon: Heinz Herresbach 

tierschutzDas Zusammenleben von Mensch und Tier spendet dem Menschen im Wesentlichen Freude , Erbauung und ein Strahlen in den Augen.
Die Tiere erwarten von uns dafür Betreuung, Pflege und Hilfe.
Damit jeder weiß, wo er Hilfe für Tiere bekommt, einige wichtige Kontakte.
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·Polizei·· 110·· oder·· Feuerwehr·· 112. helfen in allen Fällen.

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Die Ämter der Stadt Leipzig· helfen während der normalen Dienstzeiten.

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Baumschnittseminar 2010

baumschnittDas Baumschnittseminar des SLK fand große Resonanz. Der Stadtverbandsfachberater Ralf Hesse begrüßte am 23. November 22 Teilnehmer zum theoretischen Teil am 23. November im “Haus der Kleingärtner”.

Bei den Praxisteilen 2 und 3 erhielt Ralf Hesse tatkräftige Unterstützung sowohl in organisatorischer Hinsicht als auch in der praktischen Demonstration vom Mitglied der Fachberaterkommission Werner Dommsch, der gleichzeitig Fachberater in der Kleingartenanlage “Elstertal 1905” ist.

Foto: Ralf Hesse

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Bericht des Gartenfachberaters

Beitrag zur Mitgliederversammlung am 20. November 2010

Garten-01-thumbIn den ersten 39 Jahren meines Lebens hätte ich mir nicht vorstellen können einmal Schrebergärtner zu sein. Ich bin auf dem Lande aufgewachsen auf einem Grundstück mit einer Größe vom reichlich 3.000 qm umgeben von den Äckern der LPG Beiersdorf.

Die Nachbarn waren weit weg; arrangieren musste man sich selten und potenzielle Konflikte verhedderten sich im Gestrüpp der Pufferzonen aus zugewachsenem Niemandsland.

Es war unvorstellbar einmal einen Garten zu bewirtschaften mit einer Pufferzone in Gestalt eines 1m hohen Lattenzauns.

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